Intervention

Gezielte Entwicklungsmaßnahmen

Interventionen sind Maßnahmen, die BeraterInnen und Manager (m/w) einsetzen, damit lebende Systeme (Personen/Organisationen) sich in eine gewünschte Richtung entwickeln. Da lebende Systeme über Autonomie verfügen, wirken hier Interventionen nicht mit mechanischer Präzision oder Vorhersehbarkeit. Sie sind Einladungen, keine Hebel. Auch hat die Kontaktqualität zwischen Intervenierendem und dem zu beeinflussenden System großen Einfluss darauf, ob und wie die Intervention wirksam wird. Aus dieser Situation ergibt sich bereits die Forderung an eine Interventions-Methode. Sie sollte man so weit flexibel handhaben, dass man während der Anwendung feinjustieren kann kann. Typische Interventionsstrategien sind:

  • Beschwörung, Überredung, Schuldzuweisung, um „kindliche“ Anpassung mit Autonomie-Reduktion zu erreichen (wird nicht empfohlen!)
  • Argumentieren und Herausfordern im Kontakt
  • Inszenierungen, in denen das gewünschte Verhalten attraktiv in Szene gesetzt wird
  • Events, in denen eine gemeinsame Stimmung Skeptiker zum Alignment bringt
  • Übungen/Simulationen/Vorführungen, die gewünschte Erfahrungen ermöglichen
  • Klärende Gespräche, welche Bewusstheit und Einsicht generieren können
  • Informationen, die vom System bewertet, Anlass zu einer Veränderung geben
  • Belohnungen und Bestrafungen
  • Änderung von Prozessen, die neue Verhaltensweisen erzwingen, und damit neue Erfahrungen induzieren.
  • Trainings, in denen neue Sichtweisen, Verhaltensabläufe geübt und zur Gewohnheit werden können
  • Spezielle Change-Strukturen, die Veränderungsenergien in Change-Prozessen bündeln und ausstrahlen lassen
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